Institut für Anwendungstechnik Pulvermetallurgie und Keramik an der RWTH Aachen e.V.

Veranstaltungen

IWM-IAPK Kolloquium

Jährlich laden das Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau (IWM) der RWTH Aachen und das Institut für Anwendungstechnik Pulvermetallurgie und Keramik (IAPK) zum IWM-IAPK Kolloquium nach Aachen ein. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen. Die Veranstaltung verspricht nicht nur fachliche Bereicherung, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung mit anderen anderen Akteuren aus Industrie und Forschung.

Die jüngste Ausgabe unseres Kolloquiums wurde am 12. März unter dem Leitthema „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Werkstofftechnik“ erfolgreich durchgeführt. Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen und bot Raum für einen intensiven Austausch sowie spannende Impulse.

Detaillierte Informationen zum Programm, den einzelnen Vorträgen und den beteiligten Personen stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Für einen Rückblick auf die Veranstaltung sowie eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Ergebnissen und Eindrücken klicken Sie bitte hier.

Meldungen

Aktuelle Meldungen rund um das IAPK aus Forschung, Lehre und Wissenschaft, die Sie nicht verpassen sollten, finden Sie hier.

Ceramitec 2026

Auch in diesem Jahr war die ceramitec wieder ein Treffpunkt für die Keramikbranche, und unser Team war vom 24. bis 26. März in München vor Ort. Als eine der weltweit führenden Fachmessen für Keramik bringt die ceramitec jedes Jahr Experten zusammen und bietet eine Plattform für Austausch und Innovation.

Unser Institut war mit einem Stand vertreten, an dem unsere Mitarbeitenden Dr. Anke Kaletsch, Yuanbin Deng, Meng Zhou und Leonhard Gertlowski den Besuchern aktiv wertvolle Einblicke in unser Institutsnetzwerk vermittelten.

Unser Institut war zudem mit zwei Beiträgen im Konferenzprogramm vertreten:

Dr. Anke Kaletsch mit dem Vortrag „ Flexible Material Development for Additive Manufacturing “ in der Session „Advanced Materials and Applications in Powder Metallurgy“ Leonhard Gertlowski mit dem Vortrag „ Accelerated Fatigue Testing of PM-HIP Tool Steel “ in der Session „Advanced Processes in Powder Metallurgy“ Darüber hinaus konnten die Teilnehmer den traditionellen bayerischen Abend genießen, der am Vorabend der Konferenz im Löwenbräukeller im Herzen Münchens stattfand – der perfekte Rahmen für angeregte Gespräche in entspannter Atmosphäre.

Wir möchten uns bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie den Teilnehmenden bedanken und freuen uns schon auf die Ceramitec 2028!

IWM-IAPK Kolloquium 2026

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Werkstofftechnik

Unter dem Motto „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Werkstofftechnik“ trafen sich am 12. März Teilnehmende aus Industrie und Forschung im Technologiezentrum Aachen, um aktuelle Entwicklungen in der Pulvermetallurgie, der digitalen Prozessmodellierung und der datengetriebenen Werkstoffentwicklung zu diskutieren.

Eine Reihe aus neun Vorträge konnte eindrucksvoll verdeutlichen, wie stark digitale Methoden, datenbasierte Modelle und Künstliche Intelligenz die Forschung und industrielle Anwendung in der Pulvermetallurgie prägen.

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Den Auftakt der Vortragsreihe bildeten Beiträge zum Einsatz von künstlicher Intelligenz und datengestützten Modellen zur Analyse und Vorhersage komplexer Prozesse. Dabei wurden aktuelle Forschungsansätze zur KI-gestützten Modellierung sowie zur Entwicklung prädiktiver Modelle vorgestellt. Dr. Oliver Schenk, Leiter der Forschungsgruppe Wärmebehandlung, gab mit seinem Vortrag den Ton an und hob genau diese Punkte am konkreten Beispiel der Pulvermetallurgie hervor. Dass realistische digitale Modelle nur mit einer soliden experimentellen Grundlage erreicht werden können, demonstrierte Tobias Sedlatschek von der Forschungsgruppe Mikromechanik in seinem Vortrag über mikromechanische Experimente als Basis für simulationsbasierte Materialmodelle. Sein Vortrag unterstrich, wie experimentelle Untersuchungen auf Mikroebene entscheidende Parameter für realitätsnahe Modellierungen liefern.

In seinem Vortrag richtete Ziping Sang von der Forschungsgruppe „Prozesssimulation, Pulvermetallurgie und Keramik“ den Schwerpunkt der Datenanalyse und Modellierung auf das Binder-Jetting-Verfahren, insbesondere unter Einsatz der Shell-Printing-Strategie.

Auch Dr. Lennart Waalkes vom Fraunhofer IAPT in Hamburg befasste sich mit dem Thema Binder Jetting. Er präsentierte Methoden der Computer Vision zur automatisierten Dichte- und Defektanalyse im Metal Binder Jetting, die neue Möglichkeiten für eine effiziente Qualitätskontrolle eröffnen.

Unser Gast von LWT an der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Santiago Benito, demonstrierte, wie Deep-Learning-Methoden zur automatisierten Quantifizierung von Erstarrungsstrukturen in Werkzeugstahlpulvern eingesetzt werden können.

Auch der industrielle Blickwinkel kam dank Dr. Christopher Schaak von Bleistahl nicht zu kurz. Sein Beitrag zur digitalen Transformation und Nachhaltigkeit in der Pulvermetallurgie beleuchtete die Integration von Messtechnik, Datenerfassung und Cloud-Lösungen sowie die Möglichkeiten einer dynamischen CO₂-Footprint-Berechnung entlang der Produktionskette.

Ein besonderes Highlight war die Verleihung des Hilti Awards 2026, der Doktoranden eine Plattform bietet, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren. Der erste Platz ging an Lutz Horbach aus der Forschungsgruppe Mikromechanik für seine herausragende Präsentation zum Thema „Predictive Materials Engineering für Großguss“. Im Fokus standen datenbasierte Modelle zur Vorhersage von Gefügeentwicklungen und Materialeigenschaften.

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Das Kolloquium endete mit einem Vortrag von Yuanbin Deng, Leiter der Forschungsgruppe „Prozesssimulation, Pulvermetallurgie und Keramik“, über Simulationen in der Pulvermetallurgie und Keramik, in dem er aktuelle Entwicklungen sowie zukünftige Potenziale von KI-basierten Ansätze in der materialspezifischen Prozesssimulation erörterte.

Der rasante Fortschritt digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz gestaltet Innovation neu, indem er experimentelle Forschung, datenbasierte Modellierung und industrielle Anwendung eng miteinander verzahnt und so effizientere sowie nachhaltigere Lösungen ermöglicht.

Wir möchten uns bei allen Vortragenden und Teilnehmenden für ihre wertvollen Beiträge bedanken und freuen uns auf das nächste Kolloquium!

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IWM-IAPK Kolloquium 2025

Festigkeit und Zuverlässigkeit in Pulvermetallurgie und Keramik

Das Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau (IWM) der RWTH Aachen und das Institut für Anwendungstechnik Pulvermetallurgie und Keramik an der RWTH Aachen e.V. (IAPK) waren auch in diesem Jahr wieder Gastgeber des IWM–IAPK-Kolloquiums. Das Kolloquium unter dem Motto „Festigkeit und Zuverlässigkeit in der Pulvermetallurgie und Keramik“ fand am 20. März 2025 statt. Neun hochaktuelle Vorträge aus Industrie und Wissenschaft bildeten die Grundlage für spannende Diskussionen und den wissenschaftlichen Austausch.

Ceramitec 2024

Treffen Sie uns am 09. April 2024 bei der Ceramitec in München! Der internationale Treffpunkt der Keramikindustrie bietet den Teilnehmenden aus der Branche eine Möglichkeit zum Autausch über die neuesten Trends und Innovationen der Industrie.

Bei Bedarf können wir gerne ein Besucherticket zur Verfügung stellen. Bitte melden Sie sich dazu in unserem Sekretariat.

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IWM-IAPK Kolloquium 2024

Entwicklung neuer Werkzeugwerkstoffe

Am 21. März 2024 durften die beiden Aachner Institute (IAPK und IWM) Freunde und Mitglieder des IAPK Fördervereins in der TEMA Pyramid in Aachen empfangen. Nach der Begrüßung durch den Institutsleiter Prof. Dr. Christoph Broeckmann eröffnete Prof. Dr. Thomas Bergs vom Manufacturing Technology Institute die Vortragsreihe mit einer spannenden Diskussion über die Grenzbereiche der Fertigungstechnik.

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Der Fokus des diesjährigen IWM-IAPK Kolloquiums wurde auf die „Entwicklung neuer Werkzeugwerkstoffe“ gelegt. Dr. Uwe Schleinkofer von Ceratizit Austria GmbH regte die nachhaltige Betrachtungsweise von Hartmetallwerkzeugen mit seinem Vortrag an. Manfred Weigand thematisierte innovative Beschichtungstechnologien der CemeCon AG und Dr. Michael Zins vom Fraunhofer IKTS diskutierte den Einsatz keramischer Schneidstoffe in der Holzzerspanung. Erstmals wurde der Hilti-Award in die Agenda des IWM-IAPK Kolloquiums aufgenommen, in dessen Rahmen den Doktoranden die Bühne für ihre Forschungsergebnisse gegeben wurde. Leonhard Gertlowski vom IAPK begann mit einem spannenden Vortrag über den Einsatz von MAX-Phasen-Kompositen beim Präzisionsblankpressen.

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Siyuan Qin (IAPK) thematisierte den Einfluss der Mikrostruktur additiv hergestellter Warmarbeitsstähle auf Wärmeleitfähigkeit, Zähigkeit und Härte. Marie Luise Scheck (IAPK) stellte ihre Ergebnisse in der Werkstoffentwicklung von additiv gefertigten karbidreichen Werkzeugstählen vor. Abschließend diskutierte Michael Ackers von Kolibri Metal GmbH den hybriden 3D-Druck neuartiger Werkzeugwerkstoffe. Leonhard Gertlowski wurde für seine Präsentation über die Einstellbarkeit des Wärmeausdehnungskoeffizienten von MAX-Phasen-Kompositen im Rahmen des IWM-IAPK-Kolloquiums als Sieger geehrt.

Die Veranstaltung wurde durch den Vortrag von Prof. Dr. Christoph Escher über aktuelle Tendenzen im Bereich des Werkzeugstahls sowie die Ausführungen von Prof. Dr. Arne Röttger über Problemstellungen und Lösungsansätze bei der additiven Fertigung von Werkzeugstählen komplettiert.

IWM-IAPK-Kolloquium 2023

Sinterbasierte additive Fertigung

Am 23.03.2023 fand unser alljährliches Kolloquium des IWM und des IAPK statt. Wie bereits im vorherigen Jahr wurde dazu in das Technologiezentrum TEMA Pyramid eingeladen und rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden ihren Weg nach Aachen.

In diesem Jahr war das Oberthema „Sinterbasierte additive Fertigung“. Was sind die Trends und neue Entwicklungen in diesem Bereich? Wo stehen wir heute und wo geht die Reise hin?

Der Bogen der Präsentationen spannte sich von der klassischen Strukturkeramik über Keramikverbunde und Hartmetalle bis hin zu Werkzeugstählen. In zehn informativen Vorträgen mit angeregten Diskussionen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IWM-IAPK-Kolloquiums dieser Frage nach.

Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten einige unserer Kolleginnen und Kollegen, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Firmen aus der Branche. Eine Liste aller Vorträge finden Sie in unserer Programmbroschüre.

Wir bedanken uns bei all den Vortragenden und Teilnehmenden und freuen uns auf ein Wiedersehen zum IWM-IAPK-Kolloquium 2024!

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IWM-IAPK-Kolloquium 2022

Auslegen und Konstruieren mit harten Werkstoffen

Auch in diesem Jahr fand wieder das Kolloquium der Institute IWM und IAPK statt. Am 20.09.2022 lud Prof. Christoph Broeckmann, Leiter beider Institute, unter dem Titel „Auslegen und Konstruieren mit harten Werkstoffen“ zum hochkarätigen Wissensaustausch ein.

Das Event in den Hallen der TEMA in Aachen lockte rund 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland nach Aachen. Die Redner und Hörer lauschten insgesamt neun interessanten Beiträgen zu aktuellen Forschungsthemen aus Wissenschaft und Industrie. Das umfangreiche Themenspektrum überspannte Themen wie die klassische Strukturkeramik über Keramikverbunde und Hartmetalle bis hin zu Werkzeugstählen. Die vollständige Liste der Vorträge finden Sie in unserem Programmflyer.

Unter den Rednern waren ebenfalls einige Kolleginnen und Kollegen vom IWM teilten ihre Fortschritte und Erkenntnisse aktueller Arbeiten und trugen somit zu einem informativen und wissenswerten Tag bei.

Das im letzten Jahr erfolgreiche Kolloquium konnte somit auch 2022 genau so verwirklicht werden und fand großen Anklang und unter den Anwesenden.

IWM-IAPK Kolloquium 2021

Additive Fertigung harter Werkstoffe

Am 23. September 2021 konnte endlich das IWM-IAPK Kolloquium in Aachen stattfinden. Unter dem Titel „Additive Fertigung harter Werkstoffe“ hielten zahlreiche hochkarätige Rednerinnen und Redner Vorträge und luden zu Diskussionen rund um das Thema ein.

Das Event lockte über 60 Teilnehmende aus der Industrie und der Wirtschaft nach Aachen. Zu den Programmpunkten zählte unter anderem die Ehrung von Herrn Prof. Horst Maier (Gründer und Ehrenmitglied des IAPK, ehem. IPAK). Anlässlich seines 80. Geburtstags, den er in diesem Jahr gefeiert hat, bekam er von Prof. Broeckmann und Frau Scharrer (Göller Verlag) eine Sonderausgabe der CFI (Ceramic Forum International) überreicht, die mit Artikeln seiner ehemaligen Doktoranden bestückt ist.

Das durch die Corona-Lage verzögerte Event, welches nun endlich In-Persona stattfinden konnte, war ein voller Erfolg und begeisterte alle Anwesenden. Besonders der persönliche Austausch und die durch die Vorträge angeregten Debatten wurden sehr genossen.