Motivation
Funktionalität, Einsatzverhalten und Lebensdauer von hoch belasteten, sicherheitsrelevanten Flugzeugtriebwerkskomponenten aus der Nickelbasislegierung Inconel 718 werden maßgeblich von der Fertigungsgenauigkeit und den Randzoneneigenschaften bestimmt. Deshalb werden an fertig bearbeitete Turbinenteile hohe Anforderungen bezüglich Form- und Lageabweichungen sowie Eigenspannungen und Veränderungen des Werkstoffgefüges in der Randzone gestellt. Die Einstellung dieser Bauteileigenschaften wird in der Regel durch die spanende Endbearbeitung an geschmiedeten und anschließend wärmebehandelten Halbzeugen festgelegt. Bei der Zerspanung und insbesondere beim Drehen werden, bedingt durch das vorliegende thermo-mechanische Belastungskollektiv, randzonennahe Eigenspannungen eingebracht, die inhärenten Eigenspannungen überlagern und zu einem schwer kontrollierbaren Bauteilverzug führen. Eine genaue Vorhersage der Eigenspannungen und des zerspanungsbedingten Bauteilverzugs könnte durch einen skalenübergreifenden numerischen Modellierungsansatz erreicht werden, der zur Vermeidung von zeit- und kostenintensiven Nachbehandlungen oder Bauteilausscheidungen führt.
Zielsetzung
Projektinhalte
Projektpartner
Werkzeugmaschinenlabor (WZL)
Förderung
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
